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Literatur

Bestelladresse:

Mark Schaller
Haart 8
08262 Marieney / Vogtland
DE - Deutschland
E-Mail: d-rad.schaller[ät]web.de
Tel. +493746488984







D-Rad Fotoalbum 1921 - 1932
Autor: Mark Schaller

 

29 €

Aus dem Vorwort
D-Rad Motorräder geniessen auch noch viele Jahre nach ihrer Produktionseinstellung im Jahre 1932 einen legendären Ruf. Damals fusionierte im Juli 1932 die >>Deutsche Industrie-Werke AG<< mit NSU in Neckarsulm.
Eine begeisterte Fangemeinde und aktive Ersatzteilhändler sorgen dafür, dass sich noch besonders viele D-Rad Zweiräder in einem fahrbereiten Zustand befinden.
>>Das grosse D-Rad Buch<< von Mark Schaller beschreibt mit vielen Bildern und Tabellen detailliert die D-Rad-Motorradpalette und gilt seit Jahren als ein Standardwerk.
Mit dem hier vorliegenden Band möchte der Verlag einen anderen Weg beschreiten. Historische Fotografien von Motorrädern und Automobilen sind einmalige Zeitdokumente. Sie zeigen neben den vielen technischen Details auch die Menschen, die in vergangenen Tagen mit der heute nostalgischen Technik gelebt haben. Die Fotos - die eingefangenen Augenblicke - geben Geschichte in vielfacher Weise wieder.
Anhand ausgewählter Motive werden die D-Rad Motorräder und einige D-Rad Automobile von den Anfängen in den 1920er Jahren bis hin zur Produktionseinstellung Anfang der 1930er Jahre in ihrem Zeitumfeld dargestellt. Chronologisch reiht sich D-Rad Modell an D-Rad Modell und die einzelnen Baureihen werden auch in ihrer Entwicklung aufgezeigt.
 

Es war jedoch nicht möglich, in diesem Foto-Album auch nur annähernd alle uns zugänglichen Ablichtungen wiederzugeben. So musste eine Auswahl getroffen werden, die sich neben der Berücksichtigung aller D-Rad Modelle auch an einem besonderen ästhetischen Reiz des Motivs orientierte.
Für das Gelingen dieses D-Rad Fotobuches öffnete Adolf Mühlich sein umfangreiches Fotoarchiv, weitere Fotogravieen steuerten Dieter Mutschler, Horst Elsner, Andre Kolonko, Andreas Wangler, Michael Walter, Benno Stöcklin, Thomas Reinwald und Frank Irmscher bei. Mark Schaller übernahm die Zusammenstellung und die aufwändigen Recherchen. Allen Beteiligten gilt der vesondere Dank!
Dem Leser wünsche ich beim Betrachten der Seiten, dem Verweilen bei den historischen Fotos und dem damit verbundenen Schwelgen in vergangenen Zeiten viel Freude.

Lemgo, im August 2010
Johann Kleine Vennekate (Herausgeber)

 


Das grosse D-Rad Buch
Autor: Mark Schaller

 

25 €

Aus dem Vorwort

In diesem Buch soll die Entwicklung des Motorradbauers der Deutschen Industriewerke dargestellt werden. Der Motorradbau war zwar nur ein kleiner Teilbereich in diesem riesigen Konzern, jedoch ist aus dieser Epoche relativ viel Material erhalten geblieben.
Ich beschäftige mich seit zwanzig Jahren mit der Marke D-Rad. In dieser Zeit ist es mir gelungen, eine gewisse Menge an Material und Wissen zu diesem Thema anzuhäufen. Mit diesem Buch möchte ich es auch anderen Interessierten zur Verfügung stellen.
 
Anhand der Rahmennummernlisten lässt sich eine Stückzahl (ohne Zweizylindermodelle) von ca. 55000 errechnen.
Dies deckt sich auch mit einer Anzeige für das Modell R-9 in der Zeitschrift "Das Motorrad" bei welcher in der Kopfzeile der Text zu lesen ist: "Rund 50000 D-Räder sind in ganz Mitteleuropa verbreitet." Wenn man bedenkt, dass anschliessend die Modelle R-10, R-11 und R-20 noch nachkamen, schein die Zahl realistisch zu sein.
Wenn man alle diese Zahlen addiert, dürften an die 60000 D-Räder entstanden sein...
 


Von Berlin nach Kairo (Neuauflage von Mark Schaller)
Mit dem Motorrad durch die Wüste Sinai

 

12 €

Leseprobe


Seite 46:
Die Nachprüfung des Benzinvorrates ergab einen Bestand von etwa drei Litern. Würde er reichen, um zum Ziel zu kommen?! - Kaum hatte ich den Damm mit dem Spaten angebrochen, ergossen sich auch schon die Wassermassen in breiten Fladen über die Fahrstrasse. Wie gehetzt rannte ich nach der Maschine, die schon fast 10 Zentimeter unter Wasser stand, und fuhr zurück bis nach der Stelle, wo die gute Strasse ihren Anfang nahm. Hier stopfte ich noch schnell vor alle wasserempfindlichen Maschinenteile Stücke von einer angerissenen Gummidecke.
Dann begann der Start mit einem Ansatz wie zu einem grossen Rennen. Mit der überniedrig übersetzten Uebersetzung jage ich die Maschine in einem 60-Kilometer-Tempo an den Durchbruch heran und dann hinein in das Bodenlose. Der Motor schreit auf, als wollte er sich totheulen. Man hört deutlich die volle Tourenzahl und ihre Grenze. Die Maschine schleudert und schwänzelt in dem elenden Schlammeer wie ein trockengelegter Aal. Vorder- und Hinterrad reissen Schlammmassen herum, so dass alles versackt.


 



Schon muss ich, um nicht von Touren zu kommen, auf den zweiten Gang schalten. Die Mitte der Sumpfstelle ist erreicht. Bei hoher Tourenzahl und langsamer Fahrt springen wir von der Maschine und versuchen sie durch den letzten Abschnitt der Überschwemmung zu schieben. Aber schon bei dem ersten Schritt rutschten wir aus wie auf Glatteis.
Langsam nur geht es vorwärts. Voll Spätzündung! - es half alles nichts mehr. Ich schaltete wieder auf den ersten Gang herunter. Dann noch einige Meter, und - wir waren hindurch.

Seite 141:
Wenn man mit dem Motorrad durch Italien fährt, möchte ich dazu raten, den schweren Wein, den man oft zu trinken Gelegenheit hat, mit Wasser zu verdünnen. Unverdünnt genossen, könnte er leicht die Veranlassung zu halsbrecherischen Fahrkunststücken geben, bei denen schliesslich sogar ein D-Rad zu Bruche gefahren werden könnte, - und das will immerhin etwas heissen!

Kommentar von Peter Stöcklin

Ich habe zuerst das Originalbuch gelesen und war von den Leistungen der Fahrer stark beeindruckt. Ebenso ist einiges aus der Mentalität der bereisten Länder zu entnehmen, wie politische Situationen, Zollabfertigungen, Zerfall und Provisorien.
Unglaublich sind die Strassenverhältnisse, z.B. gab es 1928 keine befestigte Strasse zwischen Wien und Budapest, vom weiteren Wegeszustand ganz zu schweigen! Persönlich habe ich aber auch den Eindruck gewonnen, dass Gaebelmann die Orte im Nahen Osten von seinem Einsatz im ersten Weltkrieg kannte und das eine oder andere Ereignis wie Karl May selber erfand.

 
Ich denke, dass mehr Wegpassagen mit der Eisenbahn bewältigt wurden, als dies im Buch beschrieben ist, denn die Wege waren so schmal und steinig wie ein Fussweg über einen Schweizer Berg. Dies mit D-Rad und Seitenwagen zu bewältigen scheint mir in den beschriebenen Zeitabschnitten unmöglich. Trotzdem: Eine gewaltige Leistung in der damaligen Zeit.


Von Berlin nach Kairo
Beschreibung einer Reise auf den Spuren von Alfred Gaebelmann

Dieses Buch ist leider vergriffen!

 

14 €

Leseprobe  


Seite 28:
...Auf dem Schiff haben wir dann zum ersten Mal seit morgens etwas gegessen, dabei ist mir meine Zahnfüllung in den Salat gefallen. Von nun an hatte ich zusätzlich noch auf eine messerscharfe Zahnspitze aufzupassen, und konnte kalte und heiße Getränke nur noch durch die linke Hälfte meines Mundes leiten. Nachts war sehr starker Seegang, und wir hatten keine Kabine gebucht, so dass wir auf dem Gang lagen. Allerdings war der Seegang ja auch in den Kabinen, wahrscheinlich war es egal.
Vormittags entdeckten wir, dass es auf dem Schiff eine Bar gab, in der holländisches Amstel Bier für kleines Geld ausgeschenkt wurde. Das gab uns nun etwas zu tun. Abends legte die Fähre in einem kleinen Zwischenhafen an. Dort haben Loisel und ich unsere Strümpfe ausgezogen, die wir seit Bitterfeld anhatten, und ins Mittelmeer geworfen...

Seite 66:
...Nachdem alle Gäste wieder gegangen waren, holte er ein paar Matratzen und Decken, auf denen wir zu dritt in der Ecke geschlafen haben. Das ganze Bettzeug war nicht ganz frisch gewaschen, und wir waren auch nicht die einzigen Bewohner, allerdings mussten wir, nachdem wir die Einladung angenommen hatten, nun auch damit klarkommen.


 



Unser Gastgeber wollte es nicht dulden, dass wir unsere eigenen Schlafsäcke holen. Nachdem wir recht gut geschlafen hatten, gab es am Morgen auf der Dachterrasse ein Frühstück, bestehend aus Falaffeln, Fladenbrot und Tee...

Seite 104:
…Am 6. Januar starteten wir in Kairo. Nachdem wir uns von Peter und Helena verabschiedet hatten, fuhren wir zum Hotel Siag (Nähe Pyramid Road), um unsere Karten aufzugeben. Es kostete eine stattliche Summe Porto. Sollte einer der Leser jemals auf die Idee kommen, in Kairo eine Karte aufgeben zu wollen, kann ich vor diesem Hotel nur warnen. Von unseren mit viel Aufwand hergestellten und mühsam geschriebenen Karten ist nicht eine einzige in Deutschland angekommen.
Mehr oder weniger durch Zufall erwischten wir die richtige Straße, die aus Kairo hinausführte. In einem Wohngebiet übersahen wir eine Stolperschwelle in der Straße, und Loisel holte sich seinen zweiten Rahmenbruch. Nach fünf Kilometern kam eine Autowerkstatt, wo der Rahmen schnell geschweißt wurde. Wir legten fast einhundert Kilometer auf dem Ismailita Desert Highway zurück, dann waren wir in der gleichnamigen Stadt. In einem kleinen Hotel fragten wir nach einem Zimmer, es war aber nichts mehr frei…

Kommentar von Peter Stöcklin


Nachdem ich das Originalbuch von Gäbelmann gelesen hatte, kam die Reisebeschreibung von Mark Schaller an die Reihe. Im Vergleich zur Zeit in den Zwanzigerjahren hat sich nicht viel in den bereisten Ländern geändert. Die Städte haben neben Chaos unsere Technik und Kommunikationsmöglichkeiten, die Leute auf dem Land sind wie einst, sehr einfach, mausarm und anscheinend äusserst hilfsbereit.
Ich habe das Buch richtiggehend aufgesaugt wegen der vielen witzigen Sprüche von Schaller und den sehr humorvoll geschilderten Begebenheiten.

 


Es ist interessant zu lesen, wie unbedacht und locker die drei Reisenden ans Werk gingen und mit mehr Glück als Verstand wieder nach Hause gekommen sind.
Es ist aber herrlich zu erleben, dass es auch so geht und erweckt Gelüste, es ihnen nachzumachen.


Restaurationsbericht D-Rad R20
Autor: Benno Stöcklin

 

29 €

 

Restaurationsbericht über die R20 von Benno Stöcklin

- 36 Seiten
- über 180 Bilder in Farbe und Schwarz/Weiss
- Textbeschrieb zu den jeweiligen Arbeitsschritten
- Format A4
- mit stabilem Bucheinband

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Leseprobe

Seite 26 (LUMA-Schwungrad-Dynamo):

Bei der R20 ist das Schwungrad und der Dynamo dasselbe Teil. Nach den vergangenen 78 Jahren wurde befürchtet, dass die Spulen Windungsschluss haben könnten. Nach einer intensiven Prüfung kam die Erleichterung: Alle Spulen waren in Ordnung. Die Spulen wurden neu mit Lack versiegelt, die Anschlussdrähte ersetzt und neu isoliert.
Der alte Kondensator hatte Kurzschluss. Unterbrecher und Feder benötigten Nacharbeit und der Kollektor wurde gereinigt. Für die neuen elektronischen Regler musste eine Widerstandsspule im ersten Erregerpaket aufgetrennt werden.
Das Schwungrad hat eine eingebaute Abziehvorrichtung. Die Befestigungsmutter muss nur nach Aussen gedreht werden und löst damit über das aufgeschraubte Blech den Konus. Etwas Wärme ist dabei hilfreich.